Goldschmiede Werkatelier Kornelia Landau

Individuelle Schmuckstücke aus Silber, Feingold, Farbgolden und edlen Steinen. Massive Einzelstücke – Abstrahierte Naturformen – Individuelle Trauringe (auf Wunsch mit FairTradeGold).
Damit das so bleibt und damit Ihre individuellen Wünsche und Möglichkeiten mit meinen Fähigkeiten kombiniert werdenkönnen, ist ein persönlicher Kontakt unablässig.
Deshalb gibt es auf die Frage: „Was kostet denn ein Ring bei Ihnen?“, keine Standartantwort.
Deshalb finden Sie hier auch keinen Verkaufs-Shop, sondern nur einen Ausschnitt aus meinem Schaffen, dier Ihnen erste Einblicke in meine Arbeit vermittelt.

Öffnungszeiten

Montag: 11.00 – 16.00 Uhr,
Dienstag bis Freitag: 11.00 – 18.00 Uhr,
Samstag: 11.00 – 16.00 Uhr
außerdem nach telefonischer Vereinbarung

Sommeröffnungszeiten

2.5.2016 – 30.9.2016

Montag: geschlossen
Dienstag bis Freitag: 11.00 – 18.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 14.00 Uhr

Goldschmiede Werkatelier Kornelia Landau

Mainzer Straße 11
66111 Saarbrücken

Tel.: 06 81 . 938 53 65
Mobil: 01 79 . 672 40 57

info@kornelia-landau.de

www.kornelia-landau.de/

Kunst und leckeres Essen in den Höfen

Artikel vom: 
Mittwoch, 27. April 2016

Kunst und leckeres Essen in den Höfen

Verein Quartier Mainzer Straße freut sich am Sonntag auf viele Besucher

Saarbrücker Zeitung, 27. April 2016

St Johann. Zu den 8. Hoffesten lädt der Verein Quartier Mainzer Straße am Sonntag, 1. Mai, ein. Von 12 bis 20 Uhr machen viele Ateliers, Geschäfte und Hausbesitzer mit. Es gibt ein buntes Programm mit Schwerpunkt Kunst und Kulinarik. Wer sich für die Quartiersgeschichte interessiert, kann sich den beiden Führungen um 13 Uhr und 16 Uhr anschließen. Klaus Friedrich, der sich seit Jahren mit dem Quartier beschäftigt, erzählt auf den Rundgängen viel Interessantes, Spannendes und zum Teil Witziges. Treffpunkt ist eine viertel Stunde vorher am Haus Brück in der Mainzer Straße 6. Die größten Höfe sind die Nummer 5 hinter der Fruchteria mit einem regionalen Genussmarkt, die Nummer 8 bis 10 hinter dem Pub Baker Street und dem Domicil Leidinger mit einem Kunsthandwerkermarkt.

Flammkuchen für guten Zweck

Im Hof Nummer 11, dem Geburtshaus des Regisseurs Wolfgang Staudte, steht eine alte Jukebox und es wird Flammkuchen für einen guten Zweck angeboten, die Nummer 52 bietet Kulinarik, Kultur und Kunst. Um 14 Uhr eröffnet Oberbürgermeisterin Charlotte Britz die Fotoausstellung „Stillmomente“ im Studio 21 in der Rosenstraße. Dort gibt es aber noch viel mehr zu entdecken. So heißt es in der Alten Schreinerei „Let’s dance“ mit DJane Nadine. Die teilnehmenden Höfe sind zum Tag passend mit Maibäumen geschmückt. Weitere Informationen zu den Hoffesten gibt’s im Internet. Das teilt der Verein mit. red

www.mainzerstrasse.saarland

Früher wurden die Höfe in der Mainzer Straße von Betrieben genutzt. Heute sind sie teilweise liebevoll hergerichtet. SZ-archivfoto: Graul

Programmdetails zu den Hoffesten

Hof Nr. 1 Zuckerwerk

  • alles ums kreative Backen

Hof Nr. 3 Da Toni

  • von 13:00 bis 14:15 Uhr spielt Nicole Havener ihr wundervolles Akkordeon

Hof Nr. 5 Fruchteria

  • Die Fruchteria öffnet ihre Tür und bietet selbstgemachte Konfitüren, Chutneys, Relishes und Sirupe sowie viele weitere saarländische Köstlichkeiten an
  • Eckerts aus Tholey schenkt Liköre aus
  • Berghof aus Einöd lädt zur Verkostung seiner heimischen Senfe und Öle ein
  • Imkerei Schafheutle aus Klarenthal ist mit seinen Honigen dabei
  • die Freiwillige Feuerwehr St. Johann bietet hausgemachte Erbseneintopf mit Bruchs Löschschaum und Kinderspiele an
  • direkt neben der Feuerwehr ist Kinderflohmarkt
  • Galerie DigDig schenkt Crémant aus und bietet Canapes, ein Rundgang durch die Galerie ist möglich
  • Energis stellt sich vor

Audela Domicil Leidinger Hof Nr. 8 – 10 Kunsthandwerkermarkt mit

  • Die Baker Street präsentiert sich very british mit Full English Breakfast und Tea Time mit hausgemachten Kuchen
  • Das Domicil Leidinger lädt in den Zen Garten ein, bietet Frühstück, Café und Kuchen
  • um 12.00 Uhr findet das traditionelle Presse- und Politikerfrühstück in neuem Gewand im Domicil Leidinger statt
  • Schmuck aus Austernschalen
  • Schmuck und selbstgenähtes
  • Dekoartikel, Karten, Kerzen, Geschenke
  • CD´s, DVD´s, LP´s
  • Accessoires und Kleider
  • Woll Liesel
  • Feuerschalen aus Beton
  • Festival Perspective informiert über sich
  • Verein Nestwärme informiert über seine Arbeit
  • Töpferware
  • Schals und Taschen
  • Glasfusing
  • Schmuckperlen
  • Handarbeiten und Stofftiere
  • Patchwork und Accessoires
  • Marmelade, Pasten und Würzsalze
  • das Rime Zentrum bietet Bücher und einen Flohmarkt an

Hof Nr. 11

  • event & kongress hadam gmbh bietet Flammkuchen und Musik aus der Jukebox zu Gunsten der Aktion Sternenregen
  • Goldschmiede Landau öffnet die Tür
  • Boutique FanFan öffnet die Tür

Mainzer Straße 15

  • Kinderboutique Marienkäfer öffnet die Türen

Hof Nr. 33

  • 33tours Bücher und Bowle

Hof Nr. 37

  • Keramikatelier Kunz stellt ihre Werke vor

Hof Nr. 47

  • Vis a Vis bietet Burger, Pommes und Bowle

Hof Nr. 48

  • das Haus der Schönheit bietet viele besondere Behandlungen und einen kleinen Flohmarkt zu Gunsten von Sternenregen

Hof Nr. 52

  • Raum für Musik bietet alkoholfreie Getränke, Kaffee und die Super- Muffins
  • Küchen Fuchs stellt kuriose Kleinmöbel aus
  • Flohmarkt
  • Festival Perspective informiert über sich
  • Casa Mada und seine spanischen Spezalitäten
  • Spazianos Schmuck und Designstifte
  • Kreatives aus Stoff
  • Fair Traide Initiative

Mainzer Straße 58

  • Holzspielzeug

Rosenstraße 11

  • RoterFaden öffnet die Türen und verkauft Biowaffeln zu Gunsten der Flüchtlingshilfe Saar

Rosenstraße 21

  • in der alten Schreinerei ab 11 Uhr „Frühschoppen & Brunch“ undab 17 Uhr „Let’s Dance“ mit DJane Nadine.
  • silke brenner photographie eröffnet um 13 Uhr die Ausstellung Stillmomete unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz
  • Yoga by Blum stellt sich vor

Uhlandstraße 9

  • Grünstreifen öffnet zum letzten mal die Tür, wie es mit dem Laden in Saarbrücken weitergeht, berichten die Nachfolger an diesem Tag

Der Chef ohne Krawatte – Klaus Erfort

Artikel vom: 
Montag, 4. April 2016

Der Chef ohne Krawatte

Der Saarbrücker Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort sucht nach einer neuen Überholspur

Von Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung 4. April 2016

Klarheit ist für den Star-Koch Klaus Erfort (44) nicht nur auf dem Teller ein Credo. Auch als Mensch steht er für Geradlinigkeit. Seit acht Jahren zählt er zur Welt-Elite der Köche und wünscht sich, er hätte sich mehr Zeit genommen, den Aufstieg zu genießen.

Saarbrücken. Angeblich muss man seinen Master in Chefdiplomatie gemacht haben, um als selbstständiger Küchenchef in der Luxusklasse zu überleben. Doch Klaus Erfort eilt genau der gegenteilige Ruf voraus. Er selbst sagt: „Ich kenne mein Image. Nicht jeder kommt zurecht mit meiner direkten Art.“ Und Erfort nicht mit Gästen, die nicht rausrücken mit Kritik und dann das Team „hintenrum“ schlechtreden. Also bitte, lieber Gast, immer raus mit der Meinung und keine Etikette-Pirouetten drehen in der Mainzer Straße 95. Denn der Chef trägt im Sommer schon mal türkisfarbene Shorts unter der Schürze.

Erfort, der vor fünf Jahren seinen Servicechef Jérome dazu drängte, die Krawatte abzulegen, sagt: „Ein guter Bordeaux schmeckt auch aus dem Wasserglas.“ Zum deutschen Weingläser-Kult hält er eine gesunde Distanz, wie auch zur avantgardistischen Konzeptküche. Kompakt und puristisch geht es auf Erforts Tellern zu: „Alle sind froh, wenn sie etwas wiedererkennen. Mit 34 Grüßen aus der Küche überfordert man die Leute.“ Vor drei Jahren drehte Erfort das sehr kühle Ambiente seines Gästehauses in Richtung Behaglichkeit: „Wenn der Gast irgendwann entspannt die Schultern runterlässt, haben wir gewonnen“, sagt er. Und: „Am besten läuft’s bei uns in der Küche, wenn wir die Gäste lachen hören.“

Er müsse dann gar nicht mehr raus an die Tische und „stören“, so sieht er das. Erfort weiß sowieso haargenau, wer an welchem Tisch sitzt und wie fest oder weich der ein oder die andere das Risottokorn mag. Das Studium der Gästeliste ist für Erfort Tagespflicht, fremde Namen werden auch schon mal gegoogelt.

Mancher Kunde folgt Erfort seit dessen ersten Küchenchef-Tagen im Völklinger Parkhotel Gengenbach, das war 1995, nach diversen Sterne-Top-Stationen von der „Villa Fayence“ (Wallerfangen) bis zum „Restaurant Bareiss“ und der „Traube Tonbach“ (beide Baiersbronn). 2002 machte sich Erfort selbstständig. Heute hat er 50 Prozent Stammkunden: „Vom Sternetourismus können wir hier im Saarland nicht leben“, sagt er und ist sichtlich stolz darauf, dass sein Laden Geld verdient, während in anderen Sternerestaurants, etwa auf Sylt, die Rollläden runtergehen. Gerade hat Erfort die Mietoption für weitere fünf Jahre gezogen. Im Hof der stilvollen Villa mit Garten steht der weiße Porsche. Ein Statussymbol für einen, der aus einem kleinen Beamtenhaushalt in Fischbach stammt? Jawohl, als Koch-Lehrling träumte Erfort von dieser Art Belohnung für den harten Job, wie ihn sich sein Chef Rudi Kubig aus der Saarbrücker „Winzerstube“ gegönnt hatte. Heute schätzt Erfort die Marke „als Symbol gegen die Schnelllebigkeit“ – gibt freilich selbst gerne Gas. Auch in der Küche gilt: „Ich kann bei mir in kürzester Zeit Höchstleistungen abrufen.“ Trotzdem musste sich auch ein Erfort breiter aufstellen, ist Mitinhaber der Saarbrücker Schlachthof-Brasserie (Bib Gourmand), betreibt das Hotel Fuchs am St. Johanner Markt, ist für den Wirtschaftsball eine Kooperation mit Party Christ eingegangen. Außerdem erfand er 2015 das „Foodquartier“ in der alten Buswerkstatt am Eurobahnhof: Die preisgünstige Sterneküche war nur 76 Tage lang zu haben. Erfort hält es für symptomatisch, dass dieses erste Pop-up-Restaurant nicht mehr Furore machte: „Man traut sich im Saarland nicht, etwas hier Entwickeltes richtig gut zu finden. Das Saarland ist wie ein Tümpel. Es fließt Wasser ab, aber nur wenig frisches zu.“

Sind solche Innovationen die Überholspur, auf der Erfort so gerne unterwegs ist? Was tun, wenn mit Anfang 40 und drei Sternen der Berufs-Zenit bereits erreicht scheint? Vor zwei Jahren verschob Erfort die Gewichte im Leben. Der Sport ist hinzugekommen, samt kohlenhydratreduzierter Kost und dem persönlichen Trainer Daniel (27). Er versucht, spontaner zu leben, mal eine Spritztour nach Südtirol zum Männerski einzuschieben. Gerne isst er bei seinem Freund Franco in der Trattoria „Mille Aromi“: „Eine Seezunge und eine Schüssel Salat, was will man mehr?“

Erfort lebt in Spicheren, getrennt von seiner Lebensgefährtin, mit der er einen Sohn (13) hat. Nicht seinen Beruf, sein Lebens- und Karrieretempo empfindet er als strapaziös. Er habe keine Zeit gehabt, den Aufstieg zu genießen, meint er. Wenn er rückwärts leben könnte, dann würde er genau dies tun: langsamer genauso erfolgreich sein.

Sport und Genuss schließen sich nicht aus: Der Saarbrücker Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort beim Training mit seinem Personal-Trainer Daniel Rauland an der Berliner Promenade. Foto: Rich Serra