„Entdecken, erleben und genießen – auf Streifzug durch das Quartier Mainzer Straße“

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Samstag, 11. Juni 2016, 14 bis 16 Uhr

Mitten im Herzen der Landeshauptstadt Saarbrücken gelegen, ist das Quartier Mainzer Straße ein ebenso attraktives wie überraschendes Stadtviertel voller Kulturinstitutionen, inhabergeführter Fachgeschäfte, Dienstleistungsbetriebe und Kreativagenturen sowie nicht alltäglicher Gastronomiekonzepte. Dementsprechend gibt es rund um die Mainzer Straße zwischen Bismarckstraße und Großherzog-Friedrich-Straße, Bleichstraße und Heinrich-Böcking-Straße sowie Hellwigstraße hinter beeindruckenden Gründerzeitfassaden und entlang Dutzender historisch gewachsener Innenhöfe viel zu erleben und manches verborgene „Juwel“ zu entdecken.

Um diese erstaunliche Vielfalt auf betont persönliche Weise zu vermitteln und dem immer größeren Interesse an einem der spannendsten Stadtviertel Saarbrückens entgegenzukommen bietet der Verein Quartier Mainzer Straße e.V. ab sofort regelmäßig begleitete Entdeckungsspaziergänge an, die immer wieder auf’s Neue Kunst und Kulinarik, Handel und Handwerk sowie kulturhistorische Aspekte und besondere Biografien vorstellen. Auf diese Weise möchte man seitens des Vereins auch über die beliebten, alljährlich stattfindenden Hoffeste hinaus das Quartier Mainzer Straße vorstellen und gleichzeitig zum Dialog mit engagierten Persönlichkeiten einladen.

Der erste, unter dem Motto „Entdecken, erleben und genießen – auf Streifzug durch das Quartier Mainzer Straße“ stehende Spaziergang dieser Art wird am Samstag, 11. Juni 2016, angeboten und dauert von 14 bis 16 Uhr. Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 12 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr bei Internetbuchung) inklusive diversen kleinen Überraschungen je Teilnehmer/Teilnehmerin erhoben. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen begrenzt ist wird um rechtzeitige verbindliche Anmeldung gebeten (es gilt die Reihenfolge des Anmeldeeingangs). Karten sind saarlandweit über www.ticket-regional.de oder im Hotel Leidinger, Mainzer Straße 10, Telefon 06 81/9 32 70 erhältlich.

Ausstellungseröffnung „Stillmomente“

Anläßslich der 8. Hoffeste im Quartier Mainzer Straße eröffnete unser Oberbürgermeisterin Charlotte Britz die Ausstellung „Stillmomente“ der Fotografin Silke Brenner. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Momenten der innigen Verbundenheit von Mutter und Kind beim Stillen, eine Ausstellung, die das Ergebnis einer Serie von Bildern präsentiert, in der sich 30 stillende Mütter aus weiten Teilen Deutschlands bewusst für die Umsetzung dieser Idee entschlossen haben. Eine facettenreiche Sammlung einer ganz besonderen Sprache. Sie sehen Bilder unterschiedlicher Rituale, Zwiesprache ohne Worte, Perspektiven unterschiedlicher Art und Weisen im Ausdruck der Schönheit und Direktheit einer Fotografie.
Die entstandenen Fotografien für die Ausstellung, stellen für die Fotografin neben dem Anspruch der Schönheit der Bilder auch einen menschlichen Auftrag. Einen Auftrag, Stillen in die Öffentlichkeit zu bringen, die Wichtigkeit darin zu sehen, dass die Natürlichkeit im Vordergrund steht und nicht die Tabuisierung. Für die Zukunft soll diese Ausstellung mit ihrer Botschaft auf Wanderung gehen, zu den unterschiedlichsten Orten wie Hebammenpraxen, Krankenhäusern und andere Einrichtungen.

Foto Alexa Kirsch, von links nach rechts Prof. Heiko Lukas, Peter Bauer, Silke Brenner, Stefan Kohl, Charlotte Britz

Eindrücke Hoffeste 2016

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Hoffeste 2016, wir sind überwältigt über die Besucherzahl, über so viele nette und friedvolle Menschen über unsere Mitglieder, über die Aussteller, über die Organisatoren, über die Sponsoren über unser Politiker- und Pressefrühstück und über das Wetter und und und…

Hier nur ein Kurzeindruck, die kompletten Bilder finden Sie in der Bildergalerie

Weiteres Fest steht auf der Kippe

Artikel vom: 
Montag, 2. Mai 2016

Weiteres Fest steht auf der Kippe

Das Quartier Mainzer Straße hat kein Geld mehr zum Feiern

Saarbrücker Zeitung, von Martin Rolshausen, 02. Mai 2016

Gestern hat der Verein Quartier Mainzer Straße wie seit Jahren am 1. Mai Hoffeste gefeiert – aus Kostengründen mit weniger Programm als sonst. Weil solche Feste immer mehr kosten und es immer weniger Sponsoren gibt, wird der Verein sein traditionelles Nachbarschaftsfest im September wohl streichen.

St Johann. Ende März hat der Rockstar e. V. mitgeteilt, dass er das Nauwieser Fest nicht mehr finanzieren kann, wenn er nicht weitere Sponsoren findet. Bis jetzt ist das nicht gelungen. Gestern nun hat der Verein Quartier Mainzer Straße im Gespräch mit Politikern mitgeteilt, dass sein 15. Nachbarschaftsfest im vergangenen Jahr wohl das letzte dieser Art war. Die Auflagen seien „so enorm geworden“, dass das Fest einfach zu teuer für den Verein mit nur 30 Mitgliedern ist, erklärte Gerd Leidinger vom Vereinsvorstand.

Auf der einen Seite gebe es immer neue Sicherheitsauflagen, dazu komme der Mindestlohn. Auf der anderen Seite seien immer weniger Nachbarn und größere Sponsoren bereit, Geld in das Fest zu stecken. Für die Absperrung der Mainzer Straße und einiger Nebenstraßen müsse der Verein einen Ordnungsdienst einsetzen – zwölf Stunden lang, an jeder Absperrung. Das gehe bei 8,50 Euro pro Stunde und Person ins Geld. Im vergangenen Jahre habe der Verein alleine für diese Helfer rund 6000 Euro ausgeben müssen, sagt der Vorsitzende, Stefan Kohl.

Insgesamt habe das Fest 2015 rund 18 000 Euro gekostet. Es gibt zwar Geld von der Stadt und einigen Unternehmen, aber das reiche nicht mehr aus. Und der Verein wolle für das Fest keine Schulden machen. „Wir sind ja kein Festeveranstaltungsverein. Unser Ziel ist es die Lebensqualität der Menschen in unserem Viertel zu verbessern“, sagt Leidinger. Das Fest wurde erfunden, um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen im Quartier zu fördern und Menschen in anderen Teilen der Stadt darauf aufmerksam zu machen, dass es jenseits des St. Johanner Markts noch viel Spannendes gibt.

Das Quartier zu entwickeln und bekannt zu machen, sei gelungen, sagt Leidinger. Es gibt so gut wie keine Geschäftsleerstände mehr. Und Wohnungen seien auch „sehr nachgefragt“, weiß Gerd Leidinger.

Weil schon viel erreicht ist, aber noch viel mehr noch zu tun sei, nutzte der Verein die Hoffeste gestern, um mit Politikern über weitere Schritte zu mehr Lebensqualität zu reden. So sei zwar die Fahrbahn der Mainzer Straße inzwischen für die Autofahrer sehr gut beleuchtet. Für Fußgänger und Radfahrer sei es in der Straße aber immer noch zu dunkel.

„Die Verwaltung tut sich manchmal etwas schwer“, räumte Bezirksbürgermeisterin Christa Piper ein. Das Thema Beleuchtung von Fuß- und Radwegen in der Mainzer Straße stehe auf „der Wunschliste des Bezirksrats ganz oben“. Man arbeite daran, den Wunsch zu erfüllen. Das gelte auch für die Forderung des Vereins nach Tempo 30.

Seit etwa zehn Jahre fordern die Anwohner diese Geschwindigkeitsbegrenzung, um weniger Lärm und mehr Sicherheit zu haben. Die Verwaltung habe Tempo 30 immer abgelehnt mit der Begründung, dass die Mainzer Straße Bundesstraße ist, B 51 nämlich. In Scheidt sei in Folge der Sperrung der Fechinger Talbrücke aber nun innerhalb weniger Tage entschieden worden, die B 51 dort auf gut vier Kilometern zur Tempo 30 Zone zu machen, um die Anwohner zu entlasten, wundert sich Leidinger. Man diskutiere das alles im Rahmen des neuen Verkehrsentwicklungsplans, der im Herbst vom Stadtrat beschlossen wird, versprach der neue Baudezernent, Professor Heiko Lukas.

Der Verein will die Hände nicht in den Schoß legen, sagt Vorstandsmitglied Andrea Dumont. Man arbeite an neuen Projekten, die unter anderem die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt von Kunst und Kultureinrichtungen im Quartier und dei interessanten Menschen lenken sollen – ganz ohne Fest.

Fotos gibt es hier: http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/sanktjohann/St-Johann-Feiern-Feste-und-Festakte-Geld-Kostengruende-Lebensqualitaet-Personen-und-Persoenlichkeiten-des-Bereichs-Politik-Sponsoren-Traditionen-Vereine;art446507,6135084

8. HOFFESTE IM QUARTIER MAINZER STRASSE: Maibaumtreiben in St. Johann

Artikel vom: 
Sonntag, 1. Mai 2016

8. HOFFESTE IM QUARTIER MAINZER STRASSE • Am Sonntag, 01. Mai 2016, 12:00-20:00 Uhr, Maibaumtreiben in Saarbrücken St. Johann

Veröffentlicht am Sonntag, 01. Mai 2016 unter www.hallobock.de, geschrieben von Helmuth Bock

Am Maifeiertag, Sonntag, 01. Mai 2016 hatte der Verein Quartier Mainzer Straße unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeisterin Christa Piper, zu den 8. Hoffesten eingeladen. Zwischen 12:00 Uhr und 20:00 Uhr wurden Ateliers, Geschäfte und Hausbesitzer viele Höfe öffnen die Mann / Frau sonst nicht zu Gesicht bekommen. Rund um die Höfe war ein buntes Programm mit Schwerpunkt Kunst und Kulinarik gestrickt. Es wartete nur darauf von den zahlreichen Besuchern entdeckt zu werden.

Was hat der Verein bisher erreicht und wie soll die Zukunft des Quartiers aussehen? Darüber diskutierte der Vereinsvorstand beim Politiker- und Pressefrühstück im Domizil Leidinger, Mainzer Straße 10, mit Interessierten. Wer sich für die Quartiersgeschichte interessierte, konnte sich zwei Führungen anschließen. Klaus Friedrich, der sich seit Jahren mit dem Quartier beschäftigt, erzählte auf den Rundgängen viel Interessantes, Spannendes und zum Teil Witziges.

Die größten Höfe waren die Nummer 5 hinter der Fruchteria mit einem regionalen Genussmarkt • die Nummer 8-10 hinter der Baker Street und dem Domicil Leidinger mit einem Kunsthandwerkermarkt • die Nummer 11, das Geburtshaus des Regisseurs Wolfgang Staudte, dort steht eine alte Jukebox • die Nummer 52 hinter CasaMada, kunterbunt mit viel Kulinarik, Kultur und Kunst.

Um 14:00 Uhr eröffnete Oberbürgermeisterin Charlotte Britz die Fotoausstellung „Stillmomente“ im studio 21 in der Rosenstraße. Dort gab es aber noch viel mehr zu entdecken. So hieß es in der Alten Schreinerei beispielsweise „Let´s dance“ mit DJane Nadine. Die teilnehmenden Höfe waren zum Tag passend mit Maibäumen geschmückt.

Viele Fotos gibt es hier: http://s234745708.online.de/hallobock2014/index.php?option=com_content&view=article&id=4714:8-hoffeste-im-quartier-mainzer-strasse-am-sonntag-01-mai-2016-12-00-20-00-uhr-maibaumtreiben-in-saarbruecken-st-johann&catid=57:06&Itemid=181