{"id":1819,"date":"2017-01-27T08:05:39","date_gmt":"2017-01-27T07:05:39","guid":{"rendered":"http:\/\/mainzerstrasse.saarland\/wordpress\/?p=1819"},"modified":"2017-01-27T08:06:16","modified_gmt":"2017-01-27T07:06:16","slug":"1819","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mainzerstrasse.saarland\/wordpress\/2017\/01\/27\/1819\/","title":{"rendered":"Die Stadt wird weitergebaut"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wo das Viertel an die Gro\u00dfherzog-Friedrich-Stra\u00dfe st\u00f6\u00dft, entstehen in der Stadt neue Geb\u00e4ude zwischen denkmalgesch\u00fctzten H\u00e4usern.<\/strong><\/p>\n<p>Foto: LHS Saarbr\u00fccken\/Wandel Lorch Architekten Foto: LHS Saarbr\u00fccken\/Wandel Lorch Architekten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>Die Stadt wird weitergebaut <\/strong><\/h1>\n<h4><strong>Das Citro\u00ebn-Gel\u00e4nde soll sich entwickeln: Wohnungen, H\u00f6fe, Tiefgarage <\/strong><\/h4>\n<h6><strong>Auf einer Industriebrache zwischen Gro\u00dfherzog-Friedrich-Stra\u00dfe und Neug\u00e4sschen sollen rund 150 Wohneinheiten entstehen. Gestern stellten der Architekt, die Investoren und die Stadt Pl\u00e4ne vor.<\/strong><\/h6>\n<p><strong>Saarbr\u00fccken.<\/strong> Wenn es um hochwertiges Wohnen in der Stadt geht, stellt sich die Frage nach dem Preis daf\u00fcr. Die wollten gestern weder die beiden Investoren Michael Wenk und Thorsten Schmeer noch der Architekt Wolfgang Lorch nennen. Zu fr\u00fch sagten sie. Sprachen aber davon, dass ein Teil der neuen Geb\u00e4ude auf dem ehemaligen Citro\u00ebn-Gel\u00e4nde \u201ebezahlbares Wohnen\u201c bieten soll. Das sei, bekr\u00e4ftigte Baudezernent Heiko Lukas, auch im Sinne der Stadt.<\/p>\n<p>Auf die Definition von \u201ebezahlbar\u201c wird man also noch warten m\u00fcssen. Nach der Pr\u00e4sentation vor Journalisten gestern im Baudezernat gingen die Pl\u00e4ne erst einmal in den st\u00e4dtischen Bauausschuss, der gestern tagte. Danach wird sich der Stadtrat damit besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Der Kontakt zwischen Investoren, Architekt und Stadt sei eng, das war mehrfach zu h\u00f6ren. So soll erreicht werden, dass auf den 9500 Quadratmetern Fl\u00e4che, in die die Objektgesellschaft Gro\u00dfherzog-Friedrich-H\u00f6fe nach den Worten von Michael Wenk 40 Millionen Euro investiert, ein innerst\u00e4dtisches Quartier von hoher Qualit\u00e4t entsteht. Architekt Wolfgang Lorch, dessen Pl\u00e4ne Investoren und Stadt \u00fcberzeugt hatten, sprach davon, dass man \u201edie Stadt weiterbaue\u201c. Das Saarbr\u00fccker B\u00fcro Wandel Lorch ist eines von mehreren, die die Stadt und die Investoren aufgefordert hatten, Planungen vorzulegen, die sich neben der Architektur auch mit der Stadtplanung auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Die versiegelte Industriebrache soll sich in Richtung Gro\u00dfherzog-Friedrich-Stra\u00dfe, Neug\u00e4sschen und Mainzer Stra\u00dfe \u00f6ffnen. H\u00f6fe, die hier entstehen sollen, seien tags\u00fcber f\u00fcr alle zug\u00e4nglich. Parkpl\u00e4tze sind keine vorgesehen; die Autos der Bewohner sollen in eine Tiefgarage. Genauer gesagt: ein Auto pro Bewohner. Mobil bleiben sollen die Menschen, die in den H\u00f6fen leben, dennoch. Wolfgang Lorch verwies auf E-Bikes, Ladestationen, Car-Sharing \u2013 und auch auf die Bus-\/Saarbahnhaltestelle am Landwehrplatz. Zudem, das lobte Investor Michael Wenk als Teil der guten Qualit\u00e4t des Gel\u00e4ndes, sei man in f\u00fcnf Minuten zu Fu\u00df am St. Johanner Markt. Ende 2018 sollen die neuen Besitzer oder Mieter einziehen k\u00f6nnen, sagten Wenk und Schmeer. Als Baubeginn gaben sie Mitte dieses Jahres an. Die rund 150 Wohneinheiten sollen Gr\u00f6\u00dfen von 40 Quadratmetern bis 165 Quadratmetern haben. Dadurch habe das Vorhaben \u201est\u00e4dtebauliche Dimension\u201c, sagte Architekt Wolfgang Lorch. Und betonte, man baue keine Siedlung, sondern lege ein Quartier an. Das sei von au\u00dfen nicht sichtbar, liege aber sehr prominent in der Stadt.<\/p>\n<p>Zu den Vorleistungen f\u00fcr die Gro\u00dfherzog-Friedrich-H\u00f6fe z\u00e4hlte auch die Abstimmung mit dem Denkmalschutz. Denn zwei neue Geb\u00e4ude, die zu den Gro\u00dfherzog-Friedrich-H\u00f6fen z\u00e4hlen, schlie\u00dfen an der Stra\u00dfe ab \u2013 und stehen zwischen denkmalgesch\u00fctzten H\u00e4usern. Sie m\u00fcssen sich also an die Umgebung anpassen. Ein reines Wohngebiet sollen die H\u00f6fe nicht werden. Eine gemischte Nutzung ist vorgesehen, zu der auch eine Kindertagesst\u00e4tte geh\u00f6ren k\u00f6nnte. Nachdem der Bauausschuss in nicht \u00f6ffentlicher Sitzung \u00fcber die Pl\u00e4ne f\u00fcr das Citro\u00ebn-Gel\u00e4nde gesprochen hat, soll der Stadtrat \u00fcber einen st\u00e4dtebaulichen Vertrag befinden. Den will die Stadt mit den Investoren abschlie\u00dfen. Auf Einzelheiten dazu wird man ebenso warten m\u00fcssen wie auf die Preise f\u00fcr die Wohnungen in dem neuen Quartier.<\/p>\n<p>Thorsten Schmeer, einer der Investoren, ist derzeit auch an anderer Stelle der Stadt t\u00e4tig. Auf dem ehemaligen Becolin-Gel\u00e4nde am R\u00f6merkastell soll nach Abriss des jetzigen ein neues Geb\u00e4ude entstehen. Darin, sagte Schmeer gestern auf Nachfrage, sollten \u00fcberwiegend B\u00fcror\u00e4ume entstehen. Auch von dem ehemaligen Citro\u00ebn-Gel\u00e4nde m\u00fcssen vor Baubeginn erst einmal die Werks- und Betriebshallen verschwinden. Mit dem Abriss will die Investorengruppe Mitte Mai beginnen.<\/p>\n<p>Von SZ-Redakteurin Ilka Desgranges, Saarbr\u00fccker Zeitung vom 26. Januar 2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo das Viertel an die Gro\u00dfherzog-Friedrich-Stra\u00dfe st\u00f6\u00dft, entstehen in der Stadt neue Geb\u00e4ude zwischen denkmalgesch\u00fctzten H\u00e4usern. 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