{"id":29,"date":"2015-09-11T09:23:42","date_gmt":"2015-09-11T09:23:42","guid":{"rendered":"http:\/\/mainzerstrasse.saarland\/wordpress\/2015\/09\/11\/zusammenstehen-fuer-die-mainzer-die-ig-wird-zum-verein\/"},"modified":"2015-09-11T09:23:42","modified_gmt":"2015-09-11T09:23:42","slug":"zusammenstehen-fuer-die-mainzer-die-ig-wird-zum-verein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mainzerstrasse.saarland\/wordpress\/2015\/09\/11\/zusammenstehen-fuer-die-mainzer-die-ig-wird-zum-verein\/","title":{"rendered":"Zusammenstehen f\u00fcr die Mainzer. Die IG wird zum Verein."},"content":{"rendered":"<div class=\"field field-name-field-image field-type-image field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\" rel=\"og:image rdfs:seeAlso\" resource=\"http:\/\/mainzerstrasse.saarland\/sites\/default\/files\/styles\/350x350\/public\/field\/image\/Vorstand-Bild_2058.jpg_6990-GQI5MGMH8.1-ORG_CCIDIM-203.jpg?itok=kcqAjnRf\"><a href=\"http:\/\/mainzerstrasse.saarland\/sites\/default\/files\/styles\/800x800\/public\/field\/image\/Vorstand-Bild_2058.jpg_6990-GQI5MGMH8.1-ORG_CCIDIM-203.jpg?itok=-Mgp1XK6\" rel=\"lightbox[field_image][&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http:\/\/mainzerstrasse.saarland\/sites\/default\/files\/field\/image\/Vorstand-Bild_2058.jpg_6990-GQI5MGMH8.1-ORG_CCIDIM-203.jpg&quot;&gt;Download Original&lt;\/a&gt;&lt;\/p&gt;]\" title=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"adaptive-image\" typeof=\"foaf:Image\" src=\"http:\/\/mainzerstrasse.saarland\/sites\/default\/files\/styles\/350x350\/adaptive-image\/public\/field\/image\/Vorstand-Bild_2058.jpg_6990-GQI5MGMH8.1-ORG_CCIDIM-203.jpg?itok=kcqAjnRf\" alt=\"\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\" property=\"content:encoded\">\n<p>Wer etwas f\u00fcr sein Stadtviertel erreichen will, darf nicht nur die Politik in die Pflicht nehmen, sondern muss auch selbst aktiv werden. Damit sei man in den vergangenen 15 Jahren weit gekommen, sagt die Interessengemeinschaft Mainzer Stra\u00dfe. Schade sei nur, dass die Stadtpolitik weder besonders kreativ noch mutig sei. <\/p>\n<p>5000 Menschen, die ihr Viertel m\u00f6gen, aber viele leere Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume und bei den Saarbr\u00fcckern insgesamt, aber auch bei vielen Gesch\u00e4ftsleuten und Mietern kein Bewusstsein daf\u00fcr, dass es sich \u00fcberhaupt um ein Viertel handelt. So sei das gewesen, als sich vor gut 15 Jahren die Interessengemeinschaft Quartier Mainzer Stra\u00dfe gegr\u00fcndet hat, sagt Gerd Leidinger. Der Hotelier und seine Mitstreiter fingen an zu arbeiten \u2013 das hie\u00df in diesem Fall: feiern.<\/p>\n<p>Mit einem Nachbarschaftsfest brachten die Frauen und M\u00e4nner der Interessengemeinschaft (IG) die Bewohner und Gesch\u00e4ftsleute zusammen. Und sie luden sich Politiker ein, mit denen sie \u00fcber die Entwicklung des Quartiers diskutierten. Die Bilanz k\u00f6nne sich sehen lassen, findet die IG. Das \u201eschlechte Image\u201c sei weg, das Quartier werde als \u201eattraktiver, lebendiger und vielf\u00e4ltiger Teil von Saarbr\u00fccken wahrgenommen\u201c.<\/p>\n<p>Das wird am Samstag beim 15. Nachbarschaftsfest ebenso gefeiert wie die Umwandlung der IG in einen Verein. Bei aller Zufriedenheit, ausruhen wolle man sich nicht auf dem Erreichten, sagt Leidinger. Denn zu tun gebe es noch einiges. Die Sache mit den Autos zum Beispiel sei noch nicht zufriedenstellend gekl\u00e4rt. \u201eWir werden die Autos nicht aus der Stadt verbannen k\u00f6nnen\u201c, sagt Gerd Leidinger. Deshalb d\u00fcrfe sich die Verkehrsplanung \u201enicht auf die vier Prozent Radfahrer konzentrieren\u201c.<\/p>\n<p>Es m\u00fcsse darum gehen, Autofahrer in der Stadt richtig zu leiten und sinnvoll Parkraum zu schaffen. In der Mainzer Stra\u00dfe sei es zum Beispiel sinnvoll, Autos quer parken zu lassen, sagt Andrea Dumont von der IG. Die Stra\u00dfe sei insbesondere in Richtung stadtausw\u00e4rts dazu breit genug. Einen Teil der Stra\u00dfe zu Parkraum zu machen, habe den Nebeneffekt, dass langsamer gefahren wird, sagt die Hotelinhaberin.<\/p>\n<p>Das sei auch im vorderen Bereich der Stra\u00dfe wichtig, sagt der Bestatter Stefan Kohl, der Vorsitzender des neuen Vereins ist. \u201eManche denken offenbar, dass das hier eine Rennstrecke ist\u201c, sagt er. Seine Beobachtung: Wenn Autofahrer, die aus Richtung Innenstadt kommen, sehen dass die Ampeln an der Kreuzung an der Bismarckbr\u00fccke auf Gr\u00fcn schalten, \u201edann treten die aufs Gas\u201c.<\/p>\n<p>Einfach mal auszuprobieren, ob das mit dem Nebeneinander- statt dem Hintereinanderparken funktioniert, verweigere die Stadt. \u201eUnsere Stadt hat leider nicht die Traute, etwas zu wagen\u201c, sagt Leidinger. Das gelte leider nicht nur f\u00fcr ein kleines Parkexperiment.<\/p>\n<p>Statt wie in anderen St\u00e4dten einen bekannten Architekten mit dem Neubau eines Museums zu beauftragen, habe man in Saarbr\u00fccken zugelassen, dass ein Betonklotz namens Vierter Pavillon hingestellt wird. Dabei m\u00fcsste es sich doch rumgesprochen haben, dass besondere Architektur viele Besucher anzieht, sagt Leidinger.<\/p>\n<p>Auch dass der Stadtautobahntunnel nicht gebaut wird, ist f\u00fcr die IG Ausdruck von Mutlosigkeit und, so formuliert es Leidinger, \u201edie gr\u00f6\u00dfte Blamage f\u00fcr das Saarland\u201c. \u201eDa h\u00e4tte eine neue Stadt entstehen k\u00f6nnen. Stattdessen werden wir im Wettbewerb der St\u00e4dte abgeh\u00e4ngt.\u201c Man arbeite sich in Saarbr\u00fccken an vielen kleinen Problemen ab, sagt Dumont, aber: \u201eEs fehlt jegliche Zukunftsvision.\u201c<\/p>\n<p>Aber die IG will auch als Verein nicht jammern. \u201eWenn man es sch\u00f6n haben will, muss man auch selbst etwas machen\u201c, sagt die Kassenwartin des Vereins, Petra Jost. Das sei das Tolle in der Mainzer Stra\u00dfe: Viele k\u00fcmmern sich um das Erscheinungsbild. Und die Stadt helfe dabei auch \u2013 wenn auch nicht immer so, wie die IG will.<\/p>\n<p>Zum Thema:<\/p>\n<p>Das Quartier Mainzer Stra\u00dfe feiert am 5. September von 10 bis 23 Uhr ihr 15. Nachbarschaftsfest. Rund 200 Menschen organisieren St\u00e4nde, sind in Gesch\u00e4ften und Gastrobetrieben f\u00fcr die G\u00e4ste da, sorgen als K\u00fcnstler und Kunsthandwerker f\u00fcr Atmosph\u00e4re. Um 12 Uhr wird das Fest auf der B\u00fchne Ecke Karl-\/Mainzer Stra\u00dfe offiziell er\u00f6ffnet. Gefeiert wird in diesem Jahr in der f\u00fcr den Verkehr gesperrten Zone von der Bleichstra\u00dfe bis zum Edeka und von dort auf dem Gehweg bis zur Arndtstra\u00dfe, in der Karlstra\u00dfe und der Rosenstra\u00dfe sowie auf dem Platz vor der ehemaligen Schillerschule an der Bismarckstra\u00dfe. Es gibt neben einem Musikprogramm unter anderem einen K\u00fcnstler- und Kunsthandwerkermarkt, einen Antik- und Flohmarkt und einen Markt f\u00fcr B\u00fccher, CDs und Schallplatten. In der Rosenstra\u00dfe zwischen Mainzer- und Bismarckstra\u00dfe d\u00fcrfen Kinder kostenlos ihre Utensilien anbieten. Der neue Verein (Vorsitzender ist Stefan Kohl, sein Stellvertreter Gerd Leidinger) hat die Gemeinn\u00fctzigkeit beantragt. So soll es m\u00f6glich sein, Spendenquittungen auszustellen. Spenden werden unter anderem gebraucht, weil die Kosten wegen neuer Sicherheitsbestimmungen gestiegen sind. olsInfo: Interessengemeinschaft Quartier Mainzer Stra\u00dfe, c\/o Amper Agentur f\u00fcr Vereinsberatung &amp; Service, Rosenstra\u00dfe 22, 66111 Saarbr\u00fccken , Tel. (0681) 95411-72, Mobil: 0179-6635151, E-Mail <a href=\"mailto:info@amper-agentur.de\">info@amper-agentur.de<\/a><\/p>\n<p>Saarbr\u00fccker Zeitung \/ Von Martin Rolshausen<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer etwas f\u00fcr sein Stadtviertel erreichen will, darf nicht nur die Politik in die Pflicht nehmen, sondern muss auch selbst aktiv werden. Damit sei man in den vergangenen 15 Jahren weit gekommen, sagt die Interessengemeinschaft Mainzer Stra\u00dfe. 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