{"id":55,"date":"2016-05-02T06:55:28","date_gmt":"2016-05-02T06:55:28","guid":{"rendered":"http:\/\/mainzerstrasse.saarland\/wordpress\/2016\/05\/02\/weiteres-fest-steht-auf-der-kippe\/"},"modified":"2016-05-02T06:55:28","modified_gmt":"2016-05-02T06:55:28","slug":"weiteres-fest-steht-auf-der-kippe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mainzerstrasse.saarland\/wordpress\/2016\/05\/02\/weiteres-fest-steht-auf-der-kippe\/","title":{"rendered":"Weiteres Fest steht auf der Kippe"},"content":{"rendered":"<div class=\"field field-name-field-artikel-vom- field-type-datetime field-label-above\">\n<div class=\"field-label\">Artikel vom:&nbsp;<\/div>\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\"><span class=\"date-display-single\" property=\"dc:date\" datatype=\"xsd:dateTime\" content=\"2016-05-02T00:00:00+02:00\">Montag, 2. Mai 2016<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\" property=\"content:encoded\">\n<p><strong>Weiteres Fest steht auf der Kippe<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Quartier Mainzer Stra\u00dfe hat kein Geld mehr zum Feiern<\/strong><\/p>\n<p>Saarbr\u00fccker Zeitung, von Martin Rolshausen, 02. Mai 2016<\/p>\n<p><strong>Gestern hat der Verein Quartier Mainzer Stra\u00dfe wie seit Jahren am 1. Mai Hoffeste gefeiert \u2013 aus Kostengr\u00fcnden mit weniger Programm als sonst. Weil solche Feste immer mehr kosten und es immer weniger Sponsoren gibt, wird der Verein sein traditionelles Nachbarschaftsfest im September wohl streichen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>St Johann. <\/strong>Ende M\u00e4rz hat der Rockstar e. V. mitgeteilt, dass er das Nauwieser Fest nicht mehr finanzieren kann, wenn er nicht weitere Sponsoren findet. Bis jetzt ist das nicht gelungen. Gestern nun hat der Verein Quartier Mainzer Stra\u00dfe im Gespr\u00e4ch mit Politikern mitgeteilt, dass sein 15. Nachbarschaftsfest im vergangenen Jahr wohl das letzte dieser Art war. Die Auflagen seien \u201eso enorm geworden\u201c, dass das Fest einfach zu teuer f\u00fcr den Verein mit nur 30 Mitgliedern ist, erkl\u00e4rte Gerd Leidinger vom Vereinsvorstand.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite gebe es immer neue Sicherheitsauflagen, dazu komme der Mindestlohn. Auf der anderen Seite seien immer weniger Nachbarn und gr\u00f6\u00dfere Sponsoren bereit, Geld in das Fest zu stecken. F\u00fcr die Absperrung der Mainzer Stra\u00dfe und einiger Nebenstra\u00dfen m\u00fcsse der Verein einen Ordnungsdienst einsetzen \u2013 zw\u00f6lf Stunden lang, an jeder Absperrung. Das gehe bei 8,50 Euro pro Stunde und Person ins Geld. Im vergangenen Jahre habe der Verein alleine f\u00fcr diese Helfer rund 6000 Euro ausgeben m\u00fcssen, sagt der Vorsitzende, Stefan Kohl.<\/p>\n<p>Insgesamt habe das Fest 2015 rund 18 000 Euro gekostet. Es gibt zwar Geld von der Stadt und einigen Unternehmen, aber das reiche nicht mehr aus. Und der Verein wolle f\u00fcr das Fest keine Schulden machen. \u201eWir sind ja kein Festeveranstaltungsverein. Unser Ziel ist es die Lebensqualit\u00e4t der Menschen in unserem Viertel zu verbessern\u201c, sagt Leidinger. Das Fest wurde erfunden, um das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl der Menschen im Quartier zu f\u00f6rdern und Menschen in anderen Teilen der Stadt darauf aufmerksam zu machen, dass es jenseits des St. Johanner Markts noch viel Spannendes gibt.<\/p>\n<p>Das Quartier zu entwickeln und bekannt zu machen, sei gelungen, sagt Leidinger. Es gibt so gut wie keine Gesch\u00e4ftsleerst\u00e4nde mehr. Und Wohnungen seien auch \u201esehr nachgefragt\u201c, wei\u00df Gerd Leidinger.<\/p>\n<p>Weil schon viel erreicht ist, aber noch viel mehr noch zu tun sei, nutzte der Verein die Hoffeste gestern, um mit Politikern \u00fcber weitere Schritte zu mehr Lebensqualit\u00e4t zu reden. So sei zwar die Fahrbahn der Mainzer Stra\u00dfe inzwischen f\u00fcr die Autofahrer sehr gut beleuchtet. F\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sei es in der Stra\u00dfe aber immer noch zu dunkel.<\/p>\n<p>\u201eDie Verwaltung tut sich manchmal etwas schwer\u201c, r\u00e4umte Bezirksb\u00fcrgermeisterin Christa Piper ein. Das Thema Beleuchtung von Fu\u00df- und Radwegen in der Mainzer Stra\u00dfe stehe auf \u201eder Wunschliste des Bezirksrats ganz oben\u201c. Man arbeite daran, den Wunsch zu erf\u00fcllen. Das gelte auch f\u00fcr die Forderung des Vereins nach Tempo 30.<\/p>\n<p>Seit etwa zehn Jahre fordern die Anwohner diese Geschwindigkeitsbegrenzung, um weniger L\u00e4rm und mehr Sicherheit zu haben. Die Verwaltung habe Tempo 30 immer abgelehnt mit der Begr\u00fcndung, dass die Mainzer Stra\u00dfe Bundesstra\u00dfe ist, B 51 n\u00e4mlich. In Scheidt sei in Folge der Sperrung der Fechinger Talbr\u00fccke aber nun innerhalb weniger Tage entschieden worden, die B 51 dort auf gut vier Kilometern zur Tempo 30 Zone zu machen, um die Anwohner zu entlasten, wundert sich Leidinger. Man diskutiere das alles im Rahmen des neuen Verkehrsentwicklungsplans, der im Herbst vom Stadtrat beschlossen wird, versprach der neue Baudezernent, Professor Heiko Lukas.<\/p>\n<p>Der Verein will die H\u00e4nde nicht in den Scho\u00df legen, sagt Vorstandsmitglied Andrea Dumont. Man arbeite an neuen Projekten, die unter anderem die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt von Kunst und Kultureinrichtungen im Quartier und dei interessanten Menschen lenken sollen \u2013 ganz ohne Fest.<\/p>\n<p>Fotos gibt es hier: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/saarland\/saarbruecken\/saarbruecken\/sanktjohann\/St-Johann-Feiern-Feste-und-Festakte-Geld-Kostengruende-Lebensqualitaet-Personen-und-Persoenlichkeiten-des-Bereichs-Politik-Sponsoren-Traditionen-Vereine;art446507,6135084\">http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/saarland\/saarbruecken\/saarbruecken\/sanktjohann\/St-Johann-Feiern-Feste-und-Festakte-Geld-Kostengruende-Lebensqualitaet-Personen-und-Persoenlichkeiten-des-Bereichs-Politik-Sponsoren-Traditionen-Vereine;art446507,6135084<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel vom:&nbsp; Montag, 2. 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